Schnittstelle Baustelle 2017: Antworten für fachgerechtes Bauen: Dachterrasse mit barrierefreiem Zugang

Schnittstelle Baustelle löst heiß diskutiertes Anschlussdetail am 15. März in Süddeutschland

Die fachgerechte Planung und Ausführung von bestimmten Details ist schwierig, weil Normen, Gesetze, Bauphysik und Kundenwünsche manchmal kollidieren. Die gewerkeübergreifende Kompaktschulung Schnittstelle Baustelle löst dieses Jahr ein Detail, das aktuell in der Baubranche stark diskutiert wird: Den barrierefreien Zugang auf eine Dachterrasse über einem Flachdach in Holzbauweise. Schnittstelle Baustelle wird am 15. März 2017 in Blaubeuren stattfinden. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Die beliebte gewerkeübergreifende Schulung Schnittstelle Baustelle beschäftigt sich dieses Jahr mit dem barrierefreien Zugang auf eine Dachterrasse. Alle Details werden live mitgefilmt und auf eine Leinwand übertragen. Bildquelle: MOLL pro clima

Der barrierefreie Zugang ist eine Herausforderung, weil es zum einen den stufenlosen Übergang erfordert. Zum anderen muss der Schutz von Konstruktion und Wohnraum gewährleistet sein. Dies ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die bereits in der Planung im Detail gelöst werden sollte“, sagt MOLL pro clima Geschäftsführer Uwe Bartholomäi: „Barrierefreies Bauen ist nicht nur in der Zukunft, sondern auch schon in der Gegenwart Realität. Schließlich werden im Jahr 2030 mehr als ein Drittel der Menschen in Deutschland älter als 60 Jahre sein.“

Die gewerkeübergreifende Fachschulung wurde vor sechs Jahren von pro clima und Inthermo initiiert. Seitdem bieten pro clima, der Spezialist für die Luftdichtung innen und Winddichtungen außen, und Inthermo – Hersteller von ökologischen Wärmedämmverbundsystemen – Praxisworkshops an, die bestimmte Details beleuchten. Dieses Jahr sind auch die Teams von Wolfin Bautechnik, Spezialist für Flachdachabdichtungen, und Alumat, Hersteller von dichten Türübergängen ohne Schwelle, dabei. Als Ausstellungspartner fungiert die Firma Mayr-Melnhof Holz Leoben GmbH.

Dieses Jahr konzentriert sich das Schnittstelle-Baustelle Team auf eine Veranstaltung und ein Detail: Die Referenten aus Theorie und Praxis betrachten an einem Modell die Schnittstellen des Flachdachs und zeigen, wie Planer und Handwerker eine Dachterrasse mit barrierefreiem Zugang bei dieser Konstruktion umsetzen können. Eine Kamera überträgt live die einzelnen Handgriffe auf eine Leinwand.

Die Veranstaltung wird für die Eintragung bzw. Verlängerung der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes mit 9 Unterrichtseinheiten (Wohngebäude), 9 Unterrichtseinheiten (Energieberatung im Mittelstand), 9 Unterrichtseinheiten (Nichtwohngebäude) angerechnet.

Anmeldung und Programm:
https://www.schnittstelle-baustelle.de/

Diese Pressemitteilung als PDF:
2017_02_PM_Schnittstelle Baustelle 2017

Pressekontakt:
Heide Gentner
Fon: 0 62 02 – 27 82.56
heide.gentner@proclima.de

BauSlam 2017: 5 Ingenieure erklären Bauphysik kurz, amüsant und einprägsam

Die pro clima Wissenswerkstatt präsentiert den 3. BauSlam und die Fachtage in Schwetzingen

Ein komplexes bauphysikalisches Thema in zehn Minuten so zu erklären, dass der Inhalt in den Köpfen des Publikums hängen bleibt. Diese Herausforderung nehmen beim BauSlam am 22. Juni 2017 fünf Ingenieure aus der pro clima Wissenswerkstatt an. Aufgrund der großen Nachfrage organisiert pro clima dieses Jahr zusätzlich Fachtage für Handwerker, Ingenieure, Architekten, Planer und Energieberater. Diese werden am 22. und 23. Juni 2017 stattfinden.

Wer Freude hat, lernt auch mehr – das ist eine Philosophie der pro clima Wissenswerkstatt, die Geschäftsführer Uwe Bartholomäi seit Jahren propagiert: „Bauphysik ist nicht einfach. Daher ist es wichtig, dass die Referenten zeigen, dass sich jeder dieses Wissen aneignen kann – natürlich sofern er auch will.“

Bei den pro clima Fachtagen greifen die Referenten heiß diskutierte Branchenthemen auf und präsentieren Lösungen. Die Fachtage starten am 22.06. um 12.30 Uhr und enden am 23.06. um 13.30 Uhr. So ist genügend Zeit für die Teilnehmer, um sich auszutauschen, die Referenten auszufragen und natürlich den BauSlam am Abend mitzuerleben.

Anmeldungen sind ab sofort möglich:

  • Bauslam am 22. Juni 2017, ab 18.30 Uhr: www.bauslam.de/anmelden
  • Fachtage am 22. und 23. Juni 2017: www.kaenguru.me/seminare/fachtage

Mehr zum Bauslam:
www.bauslam.de

Weitere Infos:

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PM_2017_03_Bauslam 2017

Pressekontakt:
Heide GentnerTel: 0 62 02 – 27 82.56
heide.gentner@proclima.de

 

 

BAU 2017: pro clima präsentiert neuen Superkleber für die Gebäudehülle – Auch bei Minusgraden: Anschlusskleber ORCON MULTIBOND zeigt sofort extreme Klebekraft

Er haftet sofort auf mineralischen Untergründen, selbst Minustemperaturen auf Baustellen machen ihm nichts aus: Der neue Anschlusskleber ORCON MULTIBOND unterstützt Handwerker bei der schnellen, sauberen und sicheren Umsetzung der Anschlüsse für die dichte Gebäudehülle. Der Kleber von der Rolle enthält die patentierte SOLID-Kleber-Technik von pro clima.

Der neue Anschlusskleber von der Rolle für innen und außen: ORCON MULTIBOND
Bildquelle: MOLL pro clima

„ORCON MULTIBOND ist wasserfest, frei von Weichmachern sowie anderen schädlichen Inhaltsstoffen und hat beste Werte im Schadstofftest. Wir achten darauf, dass unsere Produkte nicht nur sehr gut kleben, sondern auch unbedenklich für Verarbeiter und Bewohner sind“, sagt Dipl.-Ing. (FH) Jens-Lüder Herms von der pro clima Forschung und Entwicklung.

Für Verarbeiter ist ORCON MULTIBOND besonders praktisch, da der Anschlusskleber sowohl für die Luftdichtung innen als auch für die Winddichtung außen verwendet werden kann. Die Verarbeitung ist bereits ab Minus 15°C möglich. Auch bei hohen Temperaturen wird die Qualität der Anschlussverklebung nicht beeinträchtigt.

pro clima präsentiert ORCON MULTIBOND und weitere Produktneuheiten vom 16. bis 21. Januar 2017 auf der BAU in München. Standbesucher können die pro clima Produkte direkt am Messestand 200 in Halle B6 auf einer Aktionsfläche mit vielen 1:1-Übungsmodellen ausprobieren.

Weitere Infos:

Die Technische Daten zu ORCON MULTIBOND:
https://blog.proclima.com/de/files/2017/01/datenblatt.pdf

Fotos zur Pressemitteilung zum kostenfreien Download ohne Anmeldung:
https://picasso.moll-group.eu/gallary/main.php/v/pub/presse/2017/orcon+multibond/

Fotos der Neuheit auf flickr:
https://www.flickr.com/photos/proclima/albums/72157679056577155

Bildquelle:
MOLL pro clima

Pressemitteilung als PDF:
2017_01_PM_ORCON MULTIBOND Neuheit

Pressekontakt:
Heide Gentner
06202/2782-56
heide.gentner@proclima.de

 

BAU 2017: pro clima präsentiert neuen Superkleber für die Gebäudehülle – Auch bei Minusgraden: Anschlusskleber ORCON MULTIBOND zeigt sofort extreme Klebekraft

 Er haftet sofort auf mineralischen Untergründen, selbst Minustemperaturen auf Baustellen machen ihm nichts aus: Der neue Anschlusskleber ORCON MULTIBOND unterstützt Handwerker bei der schnellen, sauberen und sicheren Umsetzung der Anschlüsse für die dichte Gebäudehülle. Der Kleber von der Rolle enthält die patentierte SOLID-Kleber-Technik von pro clima.

 

Der neue Anschlusskleber von der Rolle für innen und außen: ORCON MULTIBOND
Bildquelle: MOLL pro clima

ORCON MULTIBOND ist wasserfest, frei von Weichmachern sowie anderen schädlichen Inhaltsstoffen und hat beste Werte im Schadstofftest. Wir achten darauf, dass unsere Produkte nicht nur sehr gut kleben, sondern auch unbedenklich für Verarbeiter und Bewohner sind“, sagt Dipl.-Ing. (FH) Jens-Lüder Herms von der pro clima Forschung und Entwicklung.

Für Verarbeiter ist ORCON MULTIBOND besonders praktisch, da der Anschlusskleber sowohl für die Luftdichtung innen als auch für die Winddichtung außen verwendet werden kann. Die Verarbeitung ist bereits ab Minus 15°C möglich. Auch bei hohen Temperaturen wird die Qualität der Anschlussverklebung nicht beeinträchtigt.


pro clima präsentiert ORCON MULTIBOND und weitere Produktneuheiten vom 16. bis 21. Januar 2017 auf der BAU in München. Standbesucher können die pro clima Produkte direkt am Messestand 200 in Halle B6 auf einer Aktionsfläche mit vielen 1:1-Übungsmodellen ausprobieren.

Weitere Infos:

Die Technische Daten zu ORCON MULTIBOND:
https://blog.proclima.com/de/files/2017/01/datenblatt.pdf

Fotos zur Pressemitteilung zum kostenfreien Download ohne Anmeldung:
https://picasso.moll-group.eu/gallary/main.php/v/pub/presse/2017/orcon+multibond/

Fotos der Neuheit auf flickr:
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Das Känguru fragt: Wie funktioniert Feuchtevariabilität?

Das Känguru fragt nach und pro clima Techniker stehen Rede und Antwort zu kniffligen Bauphysik-Themen:header_kaenguru_blog_feuchtevariabilitaet

Feuchtevariable Dampfbremsbahnen können ihren Diffusionswiderstand den Jahreszeiten entsprechend optimal einstellen. So sind sie im Winter diffusionsdichter und schützen die Bauteile vor eindringender Feuchte. Demgegenüber sind sie im Sommer diffusionsoffen und bietem somit bestmögliche Rücktrocknungsbedingungen.
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Feuchtevariable Bahnen reagieren auf die Umgebungsfeuchte
Die winterliche Umgebungsfeuchte einer im Bauteil verbauten Dampfbremse liegt bei wohnüblicher Raumnutzung im Mittel bei ca. 40 %. Das ist relativ trocken.
Dennoch richtet sich der Diffusionsstrom vom warmen Innenraum, durchs Bauteil, zur effektiv noch trockeneren und kalten Außenluft. Ein hoher Dampfwiderstand auf der Bauteilinnenseite bremst bzw. stoppt die Feuchtewanderung, die beim Weg zu den kalten Aussenschichten kondensieren würde und schützt somit die Konstruktion vor dem anderenfalls ausfallendem Tauwasser.
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Im Sommer verläuft der Diffusionsstrom in umgekehrter Richtung: von außen nach innen.
Zudem liegt die mittlere Umgebungsfeuchte der Dampfbremse bei über 80 %.
Bei diesen Umgebungsfeuchten wird der Feuchtetransport feuchtevariabler Dampfbremsbahnen aktiviert. Das heißt, die Bahnen sind nun hochdiffusionsoffen und ermöglichen somit das Trocknen der Außenbauteile hin zum Innenraum.

Bei Bauteilen die außen ohnehin diffusionsoffen gestaltet sind bietet diese Feuchtevariabilität zusätzliche Sicherheit gegenüber unvorhergesehenen Feuchteeinträgen. Bei Bauteilen, die außen diffusionsdicht sind, ist das Rücktrocknungspotenzial unerlässlich, weil hier für die Austrocknung des Bauteils nur der Weg nach innen verbleibt.

Weitere Informationen:

pro clima Technik

Marcus Willink aus der pro clima Anwendungstechnik hat diese Frage beantwortet. Die pro clima Ingenieure aus Holzbau und Bauwesen helfen schnell, einfach und kompetent und geben Lösungen zur wirtschaftlichen, sicheren und wohngesunden Ausführung von Konstruktionen.

Die pro clima Technik steht beratend zur Seite unter:

Das pro clima Team wünscht einen guten Start im Jahr 2017

Das pro clima Team wünscht alles Gute im neuen Jahr und hat Lust auf Zukunft!
Wir freuen uns auf Aktivitäten mit Ihnen.

pro clima Team

Im Impulsvideo spricht Uwe Bartholomäi darüber, warum 2017 ein gutes Jahr wird. Viel Spaß beim Anschauen:

(Fachartikel): Aktuelle Anforderungen an Blower-Door-Messungen von Passivhäusern

Blower-Door-Messungen kann jeder ausführen – ohne Ausbildung und ohne Kenntnisnachweis. Der Messdienstleister haftet jedoch mit seiner Unterschrift; manche kennen allerdings nicht alle relevanten Normen. Bei Passivhäusern sind die Anforderungen zudem extrem hoch. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Normen und Vorschriften für Luftdichtheitsmessungen bei Passivhäusern zusammen und erläutert deren Zusammenhänge.

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Allgemeine Empfehlung: Um die Haupteingangstür mitzuprüfen, sollte man das Messystem in eine Terrassen- oder Fenstertür einbauen. Hier: Einbausituation von außen bei einem Passivhausbürogebäude.

Die Rechtslage
Rechtlich gesehen darf jeder Blower-Door-Messungen durchführen. Man kauft sich ein Gerät und zieht los. Allerdings werden die meisten Messungen nach der Energieeinsparverordnung EnEV durchgeführt, die bestimmte Anforderungen stellt. Wie für alles in Deutschland gibt es auch hier eine Norm, nämlich die DIN-EN 13829. Die ist inzwischen zurückgezogen und wurde durch die ISO 9972 ersetzt. Da die EnEV aber ein Gesetz ist und die 13829 dort Erwähnung findet, hat sie zumindest bis zur Novellierung der EnEV Gültigkeit. Mit der ISO 9972 ändert sich übrigens auch nicht besonders viel.

Was ist wo geregelt?
Die EnEV fordert in erster Linie Grenzwerte für den Luftwechsel pro Stunde bei 50 Pascal Druckunterschied bezogen auf das beheizte oder gekühlte Luftvolumen.

  • bei Gebäuden ohne raumlufttechnische Anlagen 3,0 h-1 und
  • bei Gebäuden mit raumlufttechnischen Anlagen 1,5 h-1

Das Passivhausinstitut gibt sich allerdings mit diesen Werten nicht zufrieden und fordert als Höchstwert 0,6 h-1. Achtung: bei einigen Passivhaus-Bilanzierungen werden noch weitaus geringere Werte angesetzt. Dies verbessert die Gesamtbilanz, ist aber von der Ausführung bisweilen anspruchsvoll.

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Ein Bürogebäude mit Passivhausstandard bei Karlsruhe: Mit dem sagenhaften n50- Wert 0.08h-1. Eine Luftwechselrate von 0,6h-1 hätte gereicht, um den Passivhausstandard nachzuweisen.

Die entscheidende Werte: q50 und n50
Für Gebäude, deren Luftvolumen 1500 m3 übersteigt, und die nach DIN V 18599 bilanziert sind, fordert die EnEV einen Wert, der auf die Hüllfläche des Gebäudes (q50-Wert)bezogen ist. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass mit zunehmender Größe des Gebäudes der n50-Wert immer besser wird und sogar undichte Gebäude den Grenzwert einhalten.

Dies gilt für Wohngebäude und Nichtwohngebäude,

  • bei Gebäuden ohne raumlufttechnische Anlagen 4,5 m∙h-1 und
  • bei Gebäuden mit raumlufttechnischen Anlagen 2,5 m∙h-1

Bei diesen Gebäuden zählt nach EnEV ausschließlich der q50-Wert, das Passivhaus-Institut macht bisher keinen Unterschied bei großen Gebäuden. „Der Luftdichtheitstest nach EnEV ist für das bei der Bilanzierung betrachtete Gesamtgebäude durchzuführen“, so schreibt es die KfW in ihrer Liste der technischen FAQ. Schwierig wird es dann, wenn das Gebäude über mehrere Treppenhäuser ohne Raumluftverbund verfügt, bzw. über Laubengänge erschlossen wird. In solchen Fällen können Messgeräte in mehrere Türen eingebaut und messtechnisch zusammengefasst werden. Die Norm lässt aber auch zu, das Gebäude in Teilen zu messen, die KfW schreibt hierzu: „Dabei kann gemäß DIN EN13829 abschnittsweise vorgegangen und als Messergebnis für das Gesamtgebäude ein Mittelwert aus den Einzelmessungen gebildet werden. Ein einzelnes Messergebnis muss dabei nicht dem geforderten Wert entsprechen.“ Nachteil: in der Regel ist das Ergebnis schlechter.

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Passivhauskomplex in Heidelberg. Das Besondere: Das Karree besteht aus mehreren Mehrfamilienhäusern ohne Luftverbund. Aufgrund der energetischen Bilanzierung mussten mehrere Eingänge messtechnisch zusammengefasst werden. So wurden die Blower-Door-Messgeräte parallel in mehrere Eingangstüren eingebaut.

Diskussionen gibt es immer über den Zeitpunkt der Messung
Eigentlich ist das in der Norm klar geregelt: „Die Messung kann erst stattfinden, nachdem die Hülle des zu untersuchenden Gebäudes oder Gebäudeteils fertiggestellt ist. ANMERKUNG: Durch eine vorgezogene Luftdurchlässigkeitsmessung der eigentlichen Luftdichtungsschicht können Undichtigkeiten oft einfacher nachgebessert werden als nach Fertigstellung des Gebäudes.“

Auch die KfW sagt in ihrer Liste der technischen FAQ :„Der Luftdichtheitstest nach EnEV ist für das fertig gestellte Gebäude durchzuführen. Eine zusätzliche Messung im Bauzustand (z.B. Rohbau) ist als Teil der Qualitätssicherung zu empfehlen. Für eine Luftdichtheitsprüfung nach EnEV ist das Verfahren B (Prüfung der Gebäudehülle) nach DIN EN 13829 anzuwenden.“

Verfahren A und Verfahren B
Die DIN-EN 13829 definiert zwei Arten der Messung, abhängig von deren Ziel: Verfahren A (Gebäude im Nutzungszustand) Verfahren B (Gebäudehülle).Entgegen landläufiger Meinung unterscheiden sich beide jedoch nicht im Messzeitpunkt, sondern nur in der Gebäudevorbereitung. Beide finden statt, wenn das Gebäude fertig ist. Eine baubegleitende Messung wird weder von der KfW noch nach EnEV anerkannt.

Der FLiB (Fachverband Luftdichtheit im Bauwesen e.V.) fordert in seinem Beiblatt zur DIN-EN 13829 für Passivhäuser das Verfahren A zur Überprüfung der Grenzwerte nach DIN 4108-7 und DIN V 18599-2. Allerdings werden die meisten Messungen zur Einhaltung der Energieeinsparverordnung durchgeführt, die explizit das Verfahren B fordert.

Die Unterschiede in der Gebäudevorbereitung beschränken sich auf die Frage, ob eine nach außen gehende Dunstabzugshaube, ein Briefkastenschlitz oder eine herkömmliche Katzenklappe für die Messung abgeklebt werden darf oder nicht – beim Passivhaus eher von geringer Bedeutung, da es diese bei fachkundiger Planung nicht geben sollte. Der FLiB hat in seinem Beiblatt für beide Verfahren eine Checkliste zur Gebäudevorbereitung veröffentlicht, an der sich Blowerdoor-Messteams orientieren können.

Messablauf
Die Norm schreibt eine „vorausgehende Prüfung ungefähr bei der höchsten für die Messung vorgesehenen Druckdifferenz vor. Dabei ist die gesamte Gebäudehülle auf große Leckagen und fehlerhafte provisorische Abdichtungen zu untersuchen“. Dies gilt gemeinhin als Leckagesuche. Sollte der Messdienstleister also eine Messung nach DIN-EN 13829 anbieten und die Leckagesuche zusätzlich in seiner Preisliste ausweisen, so ist das nicht korrekt.

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Einfamilienhaus mit Passivstandard in der Rhein-Neckar-Region. Eine optimierte Kubatur gehört dazu.

2 Messreihen und kalibierte Geräte sind Pflicht bei Passivhäuser
Die Messreihe besteht dann aus folgenden Punkten:

  • Ermittlung der natürlichen Druckdifferenz vor und nach der Messreihe. Diese darf 5 Pa nicht überschreiten, sonst ist die Messung ungültig

  • mindestens 5 Messpunkte

  • Abstand der Messpunkte voneinander nicht mehr als 10 Pa

  • größte Druckdifferenz mind. 50 Pa

  • kleinste Druckdifferenz 10 Pa oder 5x natürliche Druckdifferenz

Zur Erfüllung der Norm ist eine Messreihe bei Unter- oder Überdruck ausreichend.Das Passivhaus-Institut schreibt allerdings beide Messreihen vor. Zur Erfüllung der Anforderungen ist der Mittelwert entscheidend. Auch die Anforderungen an die Genauigkeit der Messgeräte ist geregelt. So sind diese regelmäßig nach Norm zu kalibrieren.

Die Genauigkeit der hier beschriebenen Messung ist stark von den verwendeten Messgeräten und von den Wetterbedingungen abhängig, unter denen die Daten gewonnen werden.“ So steht`s in der Norm DIN-EN 13829 . Bedingt durch die große Dichtheit von Passivhäusern wird die Messung bei Wind schwierig bis unmöglich. Auch eine große Temperaturdifferenz zwischen innen und außen ist vor allem bei hohen Gebäuden eine Herausforderung für den Messenden.

Prüfbericht
Die meisten Auftraggeber interessiert beim Prüfbericht nur die erste Seite: dort steht der n50-Wert und ob die Anforderungen erfüllt sind. Ein Blowerdoor-Prüfbericht besteht aber meist aus 5 oder 6 Seiten. Näheres hinschauen lohnt sich. Unter anderem muss er enthalten:

  • Angaben, um das Objekt zu identifizieren

  • Gemessene Teile des Gebäudes

  • Erforderliche Gebäudemaße

  • Zustand der Öffnungen in der Gebäudehülle

  • Messdaten

  • Leckagekurve

  • n50-Wert

  • Tabelle der erzeugten Druckdifferenzen und der zugehörigen Volumenströme

  • Prüfdatum

All das ist in der 13829 definiert, die sich, obwohl offiziell zurückgezogen, nach wie vor im Internet herunterladen lässt.

Fazit: Qualität nur durch Wissen möglich

Um die erhöhten Anforderungen bei Passivhäusern fachgerecht ausführen zu können und realistische Messergebnisse zu ermitteln, sind einige Kenntnisse nötig. Wer Blower-Door-Messungen für Passivhäuser beauftragt, sollte daher auf die Erfahrung und Fachkenntnisse des Messdienstleisters achten.

Quellen und Links:

Über den Autor

holger-merkelHolger Merkel von bionic3 GmbH führt seit 2006 Luftdichtheitsmessungen mit Blower-Door Messgeräten durch. Er gibt auch sein Wissen u.a. als Referent weiter. Unter anderem für den Gebäudeenergieberater Handwerker Ingenieure GIH e.V und für die pro clima Wissenswerkstatt.

Seminare mit Holger Merkel:

Weitere Artikel zum Thema Passivhaus:

 

Neuer Branchentag: Fachwissen für Gegenwart und Zukunft des Holzhausbaus

Update Holzbau tourt Januar und Februar 2017 durch drei Städte

Wissenslücken vorbeugen: Mit der Kompaktschulung Update Holzbau 2017 können Zimmerer und Holzhausbauer ihr Fachwissen auf den neuesten Stand bringen. Das Referententeam aus Holztechniker, Ingenieuren, Zimmerermeister und Rechtsanwalt fassen an einem Tag aktuelle technische Entwicklungen, Normen und Gesetze zusammen. Der Fachbranchentag trifft sich im Januar und Februar 2017 in Braunschweig, Herne und Schwetzingen.

Update Holzbau stellt Themen vor, die im professionellen Holzhausbau richtungsweisend sind. Beispielsweise den Begriff Building Information Modeling BIM. „BIM ist eine Planungsmethode, die den Lebenszyklus eines Gebäudes betrachtet. Sie wird für Zimmerer immer wichtiger werden, weil es künftig gesetzliche Vorgaben geben wird, dass nach BIM geplant und gebaut werden soll“, sagt Zimmerermeister Gerd Prause, der BIM auf Update Holzbau vorstellt.

Aktuell diskutiertes Thema unter Holzbauern ist die Neustrukturierung der Abdichtungsnormen. Bei dem Fachbranchentag wird die Relevanz für den Holzbau herausgearbeitet. Zudem beleuchtet ein Rechtsanwalt das neue Bauvertragsrecht im BGB. Auch welche Möglichkeiten der Vorfertigung Betriebe im Holzbau haben, ist ein Programmpunkt. Bei den aktuellen technischen Anforderungen an Dämmsysteme und Luftdichtung wird der Vorteil durch Fremdüberwachung vorgestellt. Das komplette Programm ist online

Update-Holzbau wird von der Architektenkammer und Ingenieurkammer Nordrhein-Westfalen und von der dena als Fortbildung anerkannt.

Veranstalter sind pro clima – Experte für Luftdichtung innen und Winddichtung außen; Zellulose-Produzent isofloc Wärmedämmtechnik, Holzbausystemtechnik-Hersteller Weinmann und Wolfin Bautechnik, Produzent von Kunstoff-, Dach- und Dichtungsbahnen.

Termine und Orte:

Donnerstag, 26. Januar 2017 in Braunschweig
Montag, 30. Januar 2017 in Herne
Mittwoch, 1. Februar 2017 in Schwetzingen

Antworten bei Fragen zur Veranstaltung:

WOLFIN Bautechnik GmbH
Tel: 0 60 53 – 708 0 oder E-Mail: anmeldung@update-holzbau.de

Videos zu Update-Holzbau

Neue Planungsmethode BIM

Kompaktes Wissens-Update für Holzbau-Unternehmen

Vorstellung von Update Holzbau auf dem IHF in Garmisch

Diese Pressemitteilung als PDF:
2016_12_PM_UpdateHolzbau

Mit neuer Energie in die Zukunft – pro clima vor Ort

»Als kompetente Partner vor Ort leistet pro clima einen Beitrag, um die energetische
und wirtschaftliche Optimierung von Gebäudehülle und Haustechnik zusammen-
zuführen.«
Dachaufstockung, Sanierung Maerkische Scholle

Die Siedlung aus den 1930er Jahren ist in die Jahre gekommen. Die Gebäude werden energetisch grundlegend überarbeitet. Durch Aufstockung der ehemaligen Dachspeicher wird zusätzlicher Wohnraum geschaffen.

Im Berliner Süden passiert gerade Außergewöhnliches. Im vielfach ausgezeichneten Leuchtturmprojekt Wohnsiedlung Lichterfelde kombinieren die Planer hochinnovative Energietechnologien und berücksichtigen im besonderen Maße die Sozialverträglichkeit der Maßnahmen für die Bewohner.

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Der studierte Ingenieur für Holztechnik und Tischler Jan Lüth berät die Planer bei der Umsetzung der luft- und winddichten Gebäudehülle und führt die Qualitätssicherung durch.

Das geht nur Hand in Hand

Die Wohnungsgesellschaft Märkische Scholle geht mit dem Projekt einen mutigen, großen Schritt: Die komplette Modernisierung von 841 bestehenden Wohneinheiten bei voller Mietauslastung und die Umstellung des gesamten Quartiers auf regenerative Energien. Schon jetzt ist das Projekt mit zahlreichen Umweltpreisen ausgezeichnet und vom Umweltinnovationsprogramm des Bundes für die erstmalige großtechnische Anwendung einer innovativen Technologie mit 740.000 Euro gefördert. Ingenieur und Fachberater im Gebiet Ost Jan Lüth begleitet die Modernisierung der Gartenstadt Lichterfelde-Süd in der mehrjährigen Planungs- und Ausführungsphase und berät die Planer bei der Umsetzung der luft- und winddichten Gebäudehülle: »Ein solch komplexes umfangreiches Sanierungsprojekt im laufenden Betrieb ist für Planer und Verarbeiter eine besondere Herausforderung. Optimierte Arbeitsabläufe, wie wir sie mit pro clima forcieren, sind da für eine wirtschaftliche Ausführung unverzichtbar.«

Sozialverträglich, ökologisch und ökonomisch sanieren
Der Zahn der Zeit hat sicht- und spürbar an den Gebäuden genagt: Zugige
Fenster, feuchte Keller und vor allem nicht ausreichender Wärmeschutz ha-
ben zu hohen Betriebskosten geführt. Punktuelle Renovierungen wären öko-
nomisch und ökologisch nicht mehr vertretbar gewesen. Den fünfjährigen Sanierungs- und Modernisierungsprozess führt die »Märkische Scholle« in engem Dialog mit ihren Mietern durch, die teilweise bis zu einem halben Jahr in Ersatz-
wohnungen umziehen müssen. Oberstes Ziel ist, die Warmmieten nicht zu
erhöhen. Für die Genossenschaft steht fest: »Wir wollen beweisen, dass eine
so umfangreiche Maßnahme energetisch sinnvoll und sozialverträglich umsetzbar ist.«
Maerk-Scholle_Schnitt_DG_vorher_nachher-01
Gebäude und Energiesystem als Einheit verstehen
Dies kann gelingen, denn die zukünftige Einsparung an Heizenergie soll die Investitionskosten der Sanierung von etwa 74 Millionen Euro weitestgehend kompensieren. Das Berliner Ingenieurbüro eZeit hat für die Wohnsiedlung ein umfangreiches Energie- und Umsetzungskonzept entwickelt, welches sämtliche Projektbeteiligte, Disziplinen und Aspekte mit einbezieht. Als erstes Teilprojekt führt das interdisziplinäre Büro die Sanierung von zwölf dreigeschossigen Gebäuden aus den 1930er-Jahren mit insgesamt 192 Bestandswohnungen aus. Zusätzlich schaffen die Architekten und Ingenieure durch die Aufstockung der existierenden Dachspeicher neuen Wohnraum für Familien mit Kindern. Die Energie wird zukünftig aus Solaranlagen, Erdwärme sowie Wärmerückgewinnung aus der Abluft gewonnen.
»Ein kontrolliertes Lüftungssystem versorgt die Wohnungen über Außenwandventile mit Frischluft. Hierfür und vor allem für die Wärmerückgewinnung der Abluft ist die dichte Gebäudehülle essentiell.« erklärt Lüth. »Hier kann ich bei regelmäßigen Baustellen-besuchen und durch meine langjährige Erfahrung unterstützen. Zudem prüfe ich die Qualität der Ausführung anhand von Blower-Door-Messungen und Gebäudethermografien.«

Energiewende im Bestand
Taco Holthuizen, Geschäftsführer von eZeit Ingenieure, setzt auf den Einsatz innovativer Technologien. Zwei intelligente Entwicklungen seines Büros sind entscheidend für die unabhängige Eigenversorgung der Siedlung mit regenerativen Energien: Vier »eTanks«, nach unten offene Erdspeicher und geothermische
Quellen, liegen 80 Zentimeter unter der Erdoberfläche neben den Gebäu-
den und ziehen unbegrenzt Wärme aus dem Erdreich. Ein »Dynamischer
Energie Manager (DEM)« leitet Energieüberschüsse in dem unterirdischen Wärmespeicher und führt sie bei Bedarf den Gebäuden wieder zu.
Märkische Scholle

Vier »eTanks«, nach unten offene Erdspeicher und geothermische Quellen, liegen 80 Zentimeter unter der Erdoberfläche neben den Gebäuden und ziehen unbegrenzt Wärme aus dem Erdreich.

Komfortabler und CO2-neutral wohnen
Die Anlagensysteme der einzelnen Gebäude mit ihrem Wärme- und Strombedarf und dem Energieangebot sind zu einem lokalen »Micro Grid« zusammengeschlossen, um die Energieeffizienz zu erhöhen und zusätzlich Kosten zu reduzieren. Die Bewohner des Quartiers werden in Zukunft komfortabler und CO2-neutral wohnen und sind kaum noch von steigendenEnergiepreisen betroffen.
Auch Jan Lüth von pro clima blickt optimistisch in die Zukunft: »Bei Langzeitprojekten wie der Wohnsiedlung in Lichterfelde entstehen starke Partnerschaften und Netzwerke, bei denen alle Beteiligten voneinander profitieren und lernen. Aus technologischen Vorreiterprojekten dieser Art können wir viele Erkenntnisse für die Zukunft gewinnen, vor allem aber diese: Es geht um vernetzte, partnerschaftliche Zusammenarbeit.«

Weitere Infos:

 

Das Känguru fragt: Muss man Tackerklammern überhaupt abkleben?

Das Känguru fragt nach und pro clima Techniker stehen Rede und Antwort zu kniffligen Bauphysik-Themen:
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Christoph Böhringer, pro clima Anwendungstechniker:
“Hallo Känguru, schön, dass du fragst, denn ich bin der Meinung, dass es immer besser ist vorher zu fragen. Na ja, was soll ich Dir sagen, es ist wie so oft: Es kommt darauf an! Halt, noch einfacher: Grundsätzlich nein, aber…

Wenn wir uns zuerst die Norm anschauen (da müssen wir in die DIN 4108-7 reinschauen), dann sagt die folgendes dazu: „Die Perforation durch die Verbindungsmittel der Bahnenmontage sind für die Luftdichtheit unbedeutend.“ Da sagt uns also die Norm eindeutig, dass die Tackerklammern zwar da, aber unbedeutend sind. Es wird dann im Weiteren über die Pressung und „stiftförmig“ gesprochen und da kommt dann das „Es-kommt-drauf-an“.

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Christoph Böhringer beim Verlegen der Luftdichtungsbahn INTELLO PLUS. Hier wird gerade die INTELLO PLUS mittels Tackerklammern an den Sparren befestigt.

Und zwar kommt es auf die Verarbeitung und die Verbindungsmittelart an. Punktförmige Durchdringungen der Verbindungsmittel sind unbedeutend, aber dann muss man schon schauen was los ist. Und die Frage stellen: Wann wird aus meinem Punkt eine Linie? Denn je länger „der Punkt“ wird, desto mehr bekommt er Einfluss auf die Luftdichtheit, desto eher muss man Maßnahmen zum Wiederverschließen ergreifen. Spätestens ein erkennbarer Riss in der Luftdichtheits- und Dampfbremsebene schreit schon förmlich danach verschlossen zu werden.

Und ehrlich Känguru, dann bist Du noch nicht fertig mit dem Mitdenken. Es kommen noch mehr Fragen, z.B.: Wird die Last des Dämmstoffes durch eine geeignete Unterkonstruktion  aufgenommen? Wie viel Bewegung ist auf Dauer im Spiel? (Im Dach kann das viel sein wenn das Dämmpaket zwischen Unterdeckbahn und Dampfbremse liegt). Wie anspruchsvoll ist die Konstruktion im Hinblick auf die Dampfdiffusion, d.h. wie hoch sollte das Sicherheitsniveau sein? Je nach Material der Dampfbremse muss man sich fragen wie leicht diese aus- und dann weiterreißen kann? Wie werden die Tackerklammern gesetzt (parallel oder rechtwinklig zum Sparren)?

Du siehst also Känguru grundsätzlich ist es ganz einfach: Nach Norm nein und dann kommt es wie überall (bei allem) darauf an wo man steht, was man tut und was man erreichen möchte. Das Nein aus der Norm lässt aber auch den Schluss zu, dass ein Abkleben korrekt angebrachter Klammern oder anderer Montagehilfsmittel eine gesonderte Leistung darstellt und daher auch gesondert vereinbart und vergütet werden muss.”

pro clima Technik
Christoph BoehringerChristoph Böhringer aus der pro clima Technik hat diese Frage beantwortet. Die Ingenieure aus Holzbau- und Bauwesen helfen schnell, einfach und kompetent und geben Lösungen zur wirtschaftlichen, sicheren und wohngesunden Ausführung von Konstruktionen.

Die pro clima Technik steht beratend zur Seite unter:

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